BILLY

FELIX MARCHAND

BILLY

 

Ein Revolverheld trifft auf ein Regal und spielt plötzlich mit dem Leben – wie ein Kind mit dem Feuer.

 

 

 

Eine Wand aus Billy-Regalen kennt jedes Kind. Oder nicht? „Billy-Regale“ ist ein Regalsystem, das eure Eltern und wahrscheinlich auch deren Eltern schon einmal bei Ikea gekauft oder zumindest gesehen haben. Es sind DIE Regale schlechthin. Günstig, schnell aufzubauen, platzsparend.

Aber so ein Billy Regal aufzubauen oder es später wieder abzubauen um es dann einzupacken: Bitte nicht!

Sagen wir, ihr verändert euer Zimmer, heute soll Platz geschaffen werden und Billy muss weg. Abbauen ist anders als aufbauen. Man muss die Bauanleitung von hinten nach vorne lesen. Außerdem ist die Gefahr, beim Abbau eines Billy-Regals ganz schön in Schwierigkeiten zu geraten, ziemlich groß, vor allem dann, wenn man „Billy the Kid“ heißt. Genau! Der Billy aus den Western-Geschichten. Dieser Billy hat ein Problem. Er befindet sich im falschen Film oder besser in der falschen Show und Billy steht gewaltig im Weg. Also muss Billy Platz machen für Billy.
Aber wie schafft Billy the Kid, das Regal Billy aus dem Weg zu schaffen? Wie bekommt er die Regale wieder in die Kisten gepackt, wenn alles umfällt, bevor es auseinandergebaut ist, wenn also alles schiefgeht? Bei Billy wird das Billy-Regal plötzlich zur Bühne, zur Leiter, zum Feind und wieder zum besten Freund. Können Regale eigentlich sprechen? Oder womöglich sogar gewinnen?

Choreographie/Performance/Tanz: Felix Marchand
Szenographie und Design: Giulia Paolucci
Beratung: Martin Nachbar

11.10.2017, 11.00 Uhr

13.10.2017, 11.00

14.10.2017, 17 Uhr

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