LOVELINE

JOACHIM SCHLOEMER

LOVELINE

Über das schönste Gefühl der Welt und was sonst noch alles passieren kann.

 

Otto und Izi treffen sich auf einer Party zum ersten Mal. Fruchtbowle, Zungenküsse, oh Gott – wie geht das?
Fragen an Dr. Loveline, für die sich normalerweise jeder schämt,
Aber nicht bei uns, hier wird gefeiert und ausprobiert, wie sich die neue Freiheit anfühlen könnte. Kennt ihr das?
Immer in der Nähe von jemandem sein zu wollen. Verdammt! Und diese Eltern. Kommen immer rein, wenn sie nicht sollen!
Wie verhindere ich das? Dr. Loveline hat auf alle Fragen Antworten, wenn auch manchmal ungewohnte.

 

Choreographie: Joachim Schloemer
Bühne und Kostüme: Anne-Sophie Raemy
Tanz und Choreographie: Izabela Orzelowska, Sami Similä

 

 

Loveline, Tanzkomplizen, Schloemer, Podewil, Tanz, zeitgenössisch, Kinder, Jugend, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen zu LOVELINE:

„Ich war erstmal sehr beeindruckt von diesem Stück. Unmittelbar nach der Vorstellung hätte ich nicht gleich viel sagen können. Ich brauche einen Tag, um die Bilder und Eindrücke zu sortieren.
Es hat Spaß gemacht sich mit seinen eigenen Erinnerungen an die Jugend und die erste Liebe zu erinnern. Da hat dieses Stück in mir viel ausgelöst und aufgeweckt.
Und auch am Applaus der Jugendlichen und an den Rufen nach „Zugabe“ konnte man erkennen, dass die jungen Zuschauer sich sehr identifizieren konnten mit der Geschichte und den Figuren.
Es gibt für mich ein paar Situationen, die mehr Klarheit brauchen. Sprich ein bewußterer Umgang mit der Frage: Was will ich erzählen? Was möchte ich aussagen?“ (Leopold Altenburg, Komplizenrat)

„Das Stück von Joachim Schloemer hat in mir zunächst einmal viele Erinnerungen an meine eigene Pubertät und meine ersten Verliebtheiten wachgerufen: die wahnsinnige Irritation darüber, dass Jungs sich für mich interessieren könnten oder ich sie für mich interessieren könnte! (…) Die Bewegungen habe ich in größter Genauigkeit ausgeführt gesehen  – auch wenn es Freiraum für die Tänzer gab, nicht jede Bewegung bis ins Detail festgelegt war, so habe ich die Präzision und die klaren Entscheidungen für unterschiedliche Konstellationen und Bewegungsqualitäten sehr genossen. (…) Ich mochte das starke Bewusstsein, dass Tanz und Theater auch immer eine Art Gesamtkunstwerk sein können.“ (Amelie Mallmann, Komplizenrat)

„LOVELINE ist eine Collage über Jugendliebe und das Erwachen des eigenen Körpers zu Teeniezeiten. Choreograf Joachim Schloemer setzt klar auf drei Bewegungen – fliegen, fallen und taumeln –, die er teils mit aufgestellten Begriffstafeln, teils tänzerisch umsetzt. Dabei wechselt Schloemer zwischen ruhigen und sehr temporeichen Szenen. Spektakulär ist beispielsweise Orzelowskas Leiterszene: “Fängst du mich? Fängst du mich? Fängst du mich?“ (Susanne Gietl für Tanzschreiber)

„Da! ruft ein Mädchen aus der ersten Reihe, fasst aufgeregt ihre Freundin am Arm und zeigt mit ausgestreckter Hand auf die Bühne. Sie zeigt auf die Tänzerin Izabela Orzelowska, die in großer Kapuzenjacke mit gebeugtem Kopf und eingezogenen Schultern hinter dem Vorhang hervortritt. Irgednwas stimmt nicht. Als Orzelowska den Reißverschluss ihrer Jacke öffnet, sieht man das ganze Ausmaß des Problems: Der Oberkörper besteht nur aus Busen. (…) Die Busen bewegen sich, sie schieben sich auf den Bauch, den Nacken, den Rücken. Aber das ist auch keine Lösung. (…) Mit „Loveline“ eröffnet die rührige TanzZeit eine neue Reihe, die „Tanzkomplizen“. (…) Mit Joachim Schloemer, der nicht nur für das Eröffnungsstück verantwortlich zeichnet, sondern auch gemeinsam mit Livia Patrizi die künstlerische Leitung für die Reihe übernommen hat, ist ein hochkarätiger Partner gewonnen.“ (Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung vom 17.03.2017)

 

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